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Osteosarkome beim Hund - umfassende Diagnostik ist ratsam
Osteosarkome kommen beim Hund wesentlich häufiger vor als bei Menschen. Der Verdacht wird oft schon durch die typischen klinischen Symptome (Schmerz, Lahmheit, Verdickung im Bereich der Metaphyse langer Röhrenknochen bei großen Hunden) gestellt und radiologisch bestätigt. Welche weiteren diagnostischen Schritte sind nun anzuraten?


Zunächst sollte die betroffene Gliedmaße geröntgt werden. OS im Frühstadium zeigen einen schlecht abgegrenzten Bereich veränderter endostaler Knochendichte. Im späteren Stadium fallen eine Mischung aus knöcherner Proliferation und Osteolyse auf. Wächst der Tumor weiter, kommt es zu partiellen Erosion der Cortex, dem Verlust der corticalen Oberfläche und der Expansion der Cortex und dem Übergreifen auf das umliegende Weichteilgewebe. Ein sonnenähnliches Muster kann entstehen, hervorgerufen durch eine normale Reaktion des Periosts zusammen mit der Osteoidproduktion durch den Tumor. Etwa 83% der OS zeigen charakteristische Röntgenbefunde.

Osteosarkome metastasieren schnell und früh – etwa 90% der Hunde haben zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits Mikrometastasen in anderen Organen, v.a. über hämatogene Metastasierung in der Lunge. Trotzdem sind nur in weniger als 10% der fälle bei der Diagnosestellung auch radiologisch Lungenmetastasen sichtbar, also größer als 6-8 mm. Sie zeigen ein charakteristisches kanonenkugelähnliches Aussehen und finden sich vorwiegeng in der Peripherie des Organs.

Ein komplettes Blutbild und Organprofile sollten gleichfalls zur Routinediagnostik gehören, auch wenn die Werte oft unverändert oder unspezifisch verändert sind. Sie sollen mithelfen, eine Osteomyelitis differentialdiagnostisch auszuschließen und gravierende Organerkrankungen aufdecken, die die weitere Diagnostik beeinflussen könnten (z.B. Leber- oder Nierenversagen).
Am ehesten ist noch mit einer nicht-steroid-induzierten Erhöhung der AP zu rechnen. Typisch ist auch ein Absinken des Enzyms nach chirurgischer Entfernung des Tumors und ein erneutes Ansteigen, wenn Metastasen auftreten.

Mittels einer Feinnadelbiopsie und anschließender zytologischer Untersuchung kann ein OS von bakterieller oder mykotisch bedingter Osteomyelitis abgegrenzt werden.
Gesichert wird die Diagnose durch histopathologische Untersuchung einer Knochenbiopsie. Diese kann mit Hilfe einer Jamshidi Biopsienadel oder einem Knochentrepan nach Michele oder durch Inzision gewonnen werden. Die zuverlässigsten Resultate liefern Proben aus dem Zentrum oder aus Zentrum und Peripherie des Tumors.

Weitere mögliche diagnostische Untersuchungen zur Diagnose von Knochenmetastasen sind Szintigraphie – ein Szintigramm vermag zwar nicht, gutartige von bösartige Knochenveränderungen zu differenzieren, entlarvt aber Stellen mit verändertem Metabolismus, der durch Trauma, Entzündung oder Tumor hervorgerufen sein kann, und ist daher dem oft empfohlenen Röntgen der anderen Knochen überlegen.
Ein CT der Lunge entdeckt wesentlich sicher und früher Metastasen als ein Röntgenbild.
Nur sehr wenig ist bislang beim caninen OS über den Einsatz von MRI bekannt.

Liegen alle Untersuchungsergebnisse vor, sollte unbedingt ein Staging des OS nach den Regeln der WHO geschehen. Die meisten caninen OS werden als IIB klassifiziert: Sie sind klinisch auf die Primärlokalisation beschränkt, erstreckt sich aber schon über die Medulla hinweg und hat einen hohen histologischen Grad.

Quelle: J. Kirpensteijn: Canine osteosarcoma. In EJCAP-Vol 13-Issue 1-April 2003, S. 39-51









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