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Bolus oder Dauertropf mit Propofol nach Xylazin-Pr
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Untersucher an der Universität von Nigeria. Herz- und Atemfrequenz, Körperinnentemperatur, Qualität der Anästhesie und unerwünschte Nebenwirkungen von Propofol waren die Untersuchungskriterien.

5 Mischlingshunde wurden intramuskulär mit Xylazin (2mg/kg) und Atropin (0.04 mg/kg) prämediziert. Die Propofol-Anaesthesia wurde mit einer intravenösen Dosis von 5mg/kg eingeleitet und entweder mit wiederholten Bolus-Injektionen (RBI) von 2.5mg/kg wie benötigt oder mit einer kontinuierlichen Infusionsrate(CIR)von 0.17mg/kg/min. aufrechterhalten.
Mit RBI und CIR Technik stieg gleichermaßen die Herzfrequenz lediglich in den ersten 30 Minuten über den Ausgangswert, während Atemfrequenz und Körperinnentemperatur progressiv während der Anästhesie abnahmen. Die Dauer der Analgesie betrug 88.4 ± 2.6 min bei RBI und 87.8 ± 3.5 min bei CIR.
Die Dauer der Seitenlage betrug 122.6 ± 2.2 min bei RBI und 118.2 ± 3.5 min bei CIR.
Die Aufstehzeit betrug 6.0 ± 1.8 min (RBI) und 4.0 ± 1.3 min (CIR).
Die Erholungszeit bei RBI und CIR betrugen 18.6 ± 2.3 min bzw. 17.0 ± 1.7 min. Apnoe, Zyanosis, Vomitusd, Ruderbewegungen und Opistothonus kamen nur selten vor.
Daraus wurde geschlossen, daß die Applikation von Propofol per RBI oder CIR gleichermaßen eine schnelle Narkoseeinleitung bewirkt und während der Erholung nur sehr selten unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, wenn die Hunde mit Xylazin prämediziert sind.


Quelle: Adetunji, A., Ajadi, R.A, Adewoye, C.O., Oyemakinde, B.O. (2002): Total Intravenous Anesthesia with Propofol; Repeat Bolus versus Continuous Infusion Technique in Xylazine-Premedicated Dogs. In: Israel Journal of Veterinary Medicine 57 (4) 2002




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KLEINTIERPRAXIS

Erstbeschreibung eines primären extrakranialen nasopharyngealen Meningioms bei einem Labradormembers
Der achtjährige Labrador Retriever wurde wegen eines wegen spezifischen Problems vorgestellt: inspiratorische Atemprobleme mit Stertor, was an zahlreiche Differentialdiagnosen denken lässt. Mittels Bildgebung wurde die Liste jedoch schnell eingeengt, denn in der Rhinoskopie und dem MRT fand sich eine nasopharyngeale Zubildung, die bis in den Nasopharynx reichte, aber nicht bis zu den Meningen. Sie war auf den T1- und den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens im Vergleich mit dem normalen Hirnparenchym und nahm signifikant Kontrastmittel auf. Was könnte dies sein?

  • Arterielle Embolisation beim hepatozellulärem Karzinommembers
  • Verteilung von Steinen im Ureter bei Katzenmembers
  • Entfernung eines retrobulbären Fremdkörpers mit Hindernissenmembers
  • Akute Nierenschädigung nach traumatischer Rhabdomyolyse bei einer Hündinmembers
  • Ungewöhnliche Ursache einer perakuten kortikalen Enzephalopathie bei einer Katzemembers
  • Trachealkollaps bei vier kleinen Hunden mit `Cumarinvergiftung`members
  • Oxythiamin zur Verbesserung der Ketokonazol-Wirkung bei Malassezienmembers
  • MRT-Befunde bei Hunden mit Entzündung der Orbitamembers
  • Lebensqualität nach chirurgischer Behandlung von portosystemischen Shuntsmembers
  • ACTH-Dosis im Stimulationstest bei Hunden mit Verdacht auf Hypoadrenokortizismusmembers
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