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Bayer 1373.jpg Foto: © Bayer Animal Health
Häufig werden Hunde und Katzen als Auslöser oder Wegbereiter allergischer Reaktionen bei Kindern angesehen, und Allergologen raten zur `Abschaffung` dieser Haustiere. Stimmt das wirklich, sind also Kinder aus `tierfreien` Haushalten vor allergischen Reaktionen gegenüber Tieren sicher? Eine großangelegte schwedische Studie bringt erstaunliche Ergebnisse...

Eine kürzlich durchgeführte schwedisch-amerikanische Studie ergab, daß Kinder, die Hunde oder Katzen über einen längeren Zeitraum besaßen, weniger Allergien entwickelten als Personen, die gerade ein Tier erwarben oder Kinder, die nur in früherem Alter einmal Kontakt mit Haustieren hatten.

`Bei unseren Untersuchungen fanden wir kein erhöhtes Sensibilisierungsrisiko bei Kindern mit Haustieren` sagte Studien-Autorin Eva Rönmark. Die Sensibilisierung sei genetisch fixiert, und der große Risikofaktor zur Entwicklung einer Erkrankung liege darin, daß man bereits familiär vorbelastet sei.

Rönmark, die die `Allergie-Expertin` des Central Hospital of Norrbotten in Lulea-Boden, Schweden, ist, arbeitete mit Kollegen der Universität von Virginia in Charlottesville bei dieser Studie eng zusammen. 2,454 Kinder im Alter von 7-8 Jahren wurden in Nordschweden jährlich untersucht. Haut-Allergietests wurden bei ihnen alle 4 Jahre durchgeführt.

Das Ergebnis der Untersuchung, nachzulesen im Journal of Allergy and Clinical Immunology, ergab, daß eine persistierende starke Exposition gegenüber Hunden- und Katzen-Allergenen Jungen und Mädchen gleichermaßen vor der Entwicklung allergischer Reaktionen zu schützen scheinen.

Quelle: www.dvmnegsmagazine.com/dvm/


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KLEINTIERPRAXIS

C-reaktives Protein zur Differenzierung zwischen PF und oberflaechlicher Pyodermie
Sowohl der Pemphigus foliaceus als auch die oberflächliche Pyodermie entwickeln Pusteln als primäre Hautveränderungen, aus denen Krusten entstehen. Kann man ein Tzanck-Präparat oder eine Biopsie von Pusteln durchführen, fällt die Differenzierung leicht, bei Krusten gestaltet sich das schon schwieriger. Das C-reaktive Protein (CRP) ist bei Hunden ein Major-Akutphaseprotein und kann ein Entzündungsmarker bei Autoimmunerkrankungen sein. Kann es bei der Differenzierung beider Erkrankungen helfen?

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