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Dirofilariose-Pr
Dirofilariose beim Hund ist wohl bekannt, und Prophylaxe in endemischen Gebieten ist eine Selbstverständlichkeit. Doch wie steht es mit Katzen? Untersucher der Universitäten Parma und Mailand testeten 1045 asymptomatische Katzen in endemischen Gebieten.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, daß Dirofilariose auch bei Katzen ein ernsthafte Erkrankung darstellen kann. Epidemiologische Studien ergaben, daß in Gebieten mit endemischen Infektionen bei Hunden die Katzen gleichfalls eine Risikogruppe darstellen. Bei dieser Untersuchung wurden weitgehend symptomfreie, privat gehaltene Katzen in unterschiedlichen Regionen Norditaliens auf Antikörper gegen Dirofilaria immitis serologisch untersucht. Die Verteilung des Parasiten sowie das Infektionsrisiko dieser Spezies sollten so bestimmt werden.
Serumproben von 1045 Katzen wurden mit Hilfe kommerzieller Antikörper-Testkits untersucht (Heska(TM) Solo Step(TM) Filariosi Felina, Heska Corporation) und die Ergebnis zusammen mit der Auswertung eines Fragebogens analysiert.
16% der getesteten Katzen waren seropositiv (9 bis 27% je nach Region).
Kater und Tiere mit Freigang hatten anscheinend ein höheres Infektionsrisiko. Ihre Zahl positiver Antikörpernachweise lag signifikant höher als die der anderen Tiere.

Nach diesen Ergebnissen gibt es für Katzen in Norditalien ein hohes Expositionsrisiko für Dirofilaria immitis. Daher sollte auch bei dieser Spezies der präventive Einsatz entsprechender Medikamente in dieser Region mit endemischer caniner Dirofilariose empfohlen werden.


Quelle: L. Kramer, C. Genchib (2002): Feline heartworm infection: serological survey of asymptomatic cats living in northern Italy. In:
Veterinary Parasitology Volume 104, Issue 1 27 February 2002 S.43-50





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KLEINTIERPRAXIS

Erstbeschreibung dermatophytischer Pseudomycetome bei zwei Frettchenmembers
Dermatophytische Pseudomycetome sind atypische Formen einer Dermatophytose, wobei sich die Infektion in den tiefen dermalen und subkutanen Geweben befindet. Obwohl sie selten vorkommen, werden sie meistens im Zusammenhang mit Microsporum canis oder Trichophyton sp. gesehen. Sie wurden bisher bei Katzen, Hunden und Pferden beschrieben, insbesondere bei Perserkatzen und andere Langhaarkatzen sind sie regelmäßig zu finden. Bei Frettchen wurden sie bislang nicht beschrieben.

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