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Cabergolin versus Buserelin zur
Cabergolin ist den meisten Kleintierpraktikern zur Therapie der Lactatio falsa geläufig. In einer gerade erschienenen italienischen Studie wurde es auf seine Wirksamkeit zur Östrusinduktion untersucht. Mit interessantem Ergebnis!

In dieser Studie wurden zwei verschiedene Protokolle zur Östrusinduktion untersucht: eines mit dem Dopaminagonisten Cabergolin und eines mit dem GnRH-Agonisten Buserelin, die beide bei Hündinnen im Anöstrus verabreicht wurden.
Die 22 Beagle-Hündinnen wurden nach einem randomisierten Verfahren in die beiden Gruppen eingeteilt. Gruppe A (n = 12) erhielt Cabergolin oral (Galastop®; Centralvet-Vetem, Milan, Italy; 5 µg/kg SID), bis der Östrus auch zytologisch einsetzte oder für maximal 30 Tage. Gruppe B (n = 10) erhielt Buserelinacetat (Suprefact®; Aventis Pharma, Milan, Italy) 3x täglich s.c. in der Dosierung 1.5 µg/kg über 11 Tage und 0.75 µg/kg über die nächsten 3 Tage.
2x wöchentlich wurden Blutproben entnommen und die Progesteron- und Prolactinspiegel gemessen.
Cabergolin und Buserelin führten gleichermaßen zu einem signifikanten frühen Abfall des Prolaktinspiegels (p < 0.01), wobei die Cabergolinwirkung länger anhielt.
Die Progesteronspiegel wurden durch Buserelin signifikant verändert: einen signifikanten Anstieg (p < 0.01) sah man vom 3.-6. Behandlungstag.
Cabergolin bestätigte seine Wirkung mit einer Induktion des Östrus bei 10 der 12 Hündinnen. Sie wurden belegt und warfen.
Nur 3 der 10 mit Buserelin behandelten Hündinnen zeigten dagegen einen Östrus, 2 davon 7 bzw. 13 Tage nach Behandlungsende. Beide Hündinnen wurden erfolgreich gedeckt.

Nach diesen Ergebnissen ist unter Praxisbedingungen die Anwendung eines dopaminergen Wirkstoffs die Methode der Wahl, da sie wesentlich zuverlässiger wirkt und wesentlich einfacher zu verabreichen ist.

Quelle: A Rota, A Mollo, L Marinelli, G Gabai, L Vincenti (2003): Evaluation of Cabergoline and Buserelin Efficacy for Oestrous Induction in the Bitch. In: Reproduction in Domestic Animals
Volume 38 Issue 6 Page 440 - December 2003





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KLEINTIERPRAXIS

Praevalenz primaerer Lungentumoren bei Hunden durch Passivrauchen
Tabakrauch gilt als bedeutendster Luftverschmutzer in Innenräumen, und über die Entstehung primärer Lungentumore nicht nur bei Rauchern, sondern auch bei passiv rauchenden Familienmitgliedern ist viel berichtet worden. Wie sieht es bei den Hunden in Raucherhaushalten aus? Bestehen bei ihnen auch gehäuft primäre Lungentumore, die ansonsten ja bei dieser Species eher selten vorkommen? Eine hochinteressante Studie!

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