Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Kleintierpraxis /     
 
Granulomat
Verhaltensänderungen, epileptiforme Anfälle, Kreisbewegungen und Veränderungen der kranialen Nerven sind mögliche Symptome, die neurologischen Symptome können multifokal oder fokal sein, je nach Lokalisation der Veränderung(en) im ZNS. Welche Rassen sind prädisponiert, und wie wird behandelt?

Die granulomatöse Meningoenzephalomyelitis (GME) ist eine nonsuppurative Entzündung von Gehirn, Rückenmark und Meningen. Die Ätiologie ist unbekannt.

Andere mögliche Symptome sind Choroiditis, Retinaablösung und sekundäre Glaukome mit möglicher nachfolgender Blindheit. Weibliche Terrier, Pudel und andere Zwergrassen sind prädisponiert, allerdings können beide Geschlechter und alle Rassen erkranken.

Histologisch ist die GME durch eine Proliferation von Lymphozyten, Plasmazellen und Neutrophilen charakterisiert, die von den Adventitia-Zellen der Blutgefäße, Meningen und Mikroglia stammen. Auch eine perivaskuläre Proliferation von mononukleären Zellen kann auftreten, die koaleszieren und Granulome bilden können.

Prinzipiell sind alle Lokalisationen einer GME im ZNS beschrieben, sowohl bei der diffusen als auch bei der fokalen Form. Sie finden sich vorwiegend im Bereich der weißen Substanz, seltener im Bereich der grauen oder der Meningen. Bei der Liquoruntersuchung sind ein erhöhter Proteingehalt mit oder ohne Leukozyten verschiedener Populationen typisch.

Fokale oder multifokale Veränderungen können auch per CT oder CT diagnostiziert werden. Gesichert wird der Verdacht einer GME nur histopathologisch nach Entnahme einer Biopsie. Die Diagnose im Aussschlußverfahren (Ausschluß infektiöser Ursachen) ist unter Praxisbedingungen allerdings häufiger.

Die Therapie mit Corticosteroiden kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, jedoch bleibt die Prognose vorsichtig bis schlecht. Auch nach einem Ansprechen auf Glucocorticoide war der Erfolg meist nur partiell und kurzfristig, bessere Resultate sind evtl. mit Radiationstherapie zu erreichen, wenn es sich um die fokale Form handelt. Bei der diffusen spricht sie nicht an.

Kürzlich stellten PA Cuddon and JR Coates (Proceedings, 20th ACVIM Forum, 319-321) neue adjunktive und/oder alternative, erfolgversprechendere Therapiemöglichkeiten vor. Sie untersuchten die Wirksamkeit von Cytosin Arabinosid (50 mg/qm 2x tgl. über 2 Tage s.c., Wiederholung alle 3 Wochen)und Procarbazin (25-50 mg/qm täglich p.o.) bei Hunden mit GME.
Erste Ergebnisse sind ermutigend, jedoch ist die Therapie teuer, und regelmäßige engmaschige Blutbildkontrollen sind wegen der potentiellen Myelosuppression unabdingbar.

Quelle: Ronald Lyman, Pierre Bichsel (2003): Advances help in treatment of canine GME; prognosis poor. In: DVM Newsmagazine July 1, 2003. www.dvmnewsmagazine.com/dvm/




Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

KLEINTIERPRAXIS

Honig-basierendes Gel gegen Staphylococcus pseudintermedius und Malassezia pachydermatismembers
Staphylococcus pseudintermedius und Malassezia pachydermatis sind wichtige Faktoren bei der caninen Pyodermie und Otitis. Ziel dieser in vitro-Studie war die Feststellung der in vitro Wirksamkeit eines auf Honigbasis bestehenden Gels (HBO) gegen Methicillin‐empfindliche S. pseudintermedius (MSSP), Methicillin‐resistente S. pseudintermedius (MRSP) und M. pachydermatis mittels minimaler bakterieller Konzentration (MBC), minimaler fungizider Konzentration (MFC) und Time‐Kill Assay (TKA). Die Wirksamkeit der Honigkomponente des Produkts (HO) wurde ebenfalls evaluiert.

  • Vergleich der Wirksamkeit verschiedener Antiparasitika bei kutaner Myiasis des Hundesmembers
  • Neues Verfahren zur Differenzierung von Hunden mit Hypothyreose und NTImembers
  • Review zur caninen Bartonellosemembers
  • Vaskuläre Neoplasien der Cornea bei Hund, Katze und Pferdmembers
  • Rezeptpflichtige vegetarische Diät für Hunde mit Futterunverträglichkeit/-allergiemembers
  • Erstbeschreibung einer neuronalen Heterotopie bei einem Katzenwelpenmembers
  • Konduktiver Verlust des Hörvermögens bei Hunden nach Anwendung öliger Ohrmedikamentemembers
  • Sehvermögen bei Katzen mit hypertensiver Chorioretinopathiemembers
  • Alles nur Genetik? Update caniner Cardiomyopathienmembers
  • Veränderungen von D-Dimer nach chirurgischen Eingriffenmembers
  • Klammern versus Klammern plus Naht bei Katzen mit gastrointestinalen Inzisionenmembers
  • Bipolare elektrochirurgische Pinzette zur Haemostase bei Kastrationenmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved