Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Kleintierpraxis /     
 
Transpelvine Urethrostomie mittels ischialer Ostektomie bei der Katze
Durchführbarkeit sowie Langzeiterfolge sollten bei dieser modifizierten subpubischen Urethrostomie-Technik an 11 Katzen geprüft werden. Das Ergebnis: eine durchaus empfehlenswerte Alternative.

11 männliche Katzen mit einer obstruktiven Erkrankung der unteren Harnwege, die konservativ nicht zu beheben war, wurden zur chirurgischen Intervention mittels der transpelvinen Urethrostomie (TPU) ausgewählt.

Die Tiere wurden in Rückenlage verbracht, der Penis wurde exponiert und das ventrale Becken wurde mittels Elevation der medianen Addukturen zugänglich gemacht. Ein 12 mm bis 15 mm Bereich des Os ischium wurde entfernt. Die Urethra wurde 8-20 mm kranial der bulbourethralen Drüsen longitunal inzidiert und an der Haut vernäht, um eine Urethrostomie zu erzielen.

Alle Tiere waren kastriert und im Alter zwischen 2 und 9 Jahren, keine von ihnen war urämisch oder hyperkaliämisch vor dem Eingriff.
Wenn bei der Urinuntersuchung Leukozyturie, Nitriturie und/oder Bakteriurie festgestellt wurde, wurde eine bakteriologische Untersuchung eingeleitet. Bei 2 Proben wurden Bakterien nachgewiesen.

Bei allen 11 Tieren wurde die Urethrostomie ohne irgendwelche Komplikationen durchgeführt. Lediglich bei einem Tier wurde ohne klinische Symptome eine Striktur festgestellt, bei den übrigen zeigte keines eine Striktur an den Untersuchungszeitpunkten 9 und 42 Monate postoperativ.
Ein Tier entwickelte eine postoperative Inkontinenz, die aber binnen 4 Wochen verschwand. 2 Tiere hatten jeweils eine idiopathische Erkrankung der unteren Harnwege binnen der ersten 6 Monate nach Operation, die aber unter medikamenteller Therapie abheilten.

Mittels TPU konnten also bei diesen Tieren die Symptome einenr Harnwegsobstruktion erfolgreich therapiert und gleichzeitig eine wirksame Prophylaxe erzielt werden, bei nur geringen Komplikationen und einer nur minimalen Neigung zu Harnwegsinfekten.

TPU kann also als Alternative zu prä- oder subpubischen Operationstechniken durchaus eingesetzt werden, ebenso wie als Alternative zur perinealen Urethrostomie.


Quelle: Bernarde, A. & Viguier, E. (2004): Transpelvic Urethrostomy in 11 Cats Using an Ischial Ostectomy. In: Veterinary Surgery 33 (3), 246-252.




Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

KLEINTIERPRAXIS

Intraoperative bakterielle Kontamination bei Hunden waehrend orthopaedischer Eingriffe
Eine brisante und sehr aktuelle Fragestellung: Wie häufig ist die bakterielle Kontamination des Patienten, der sich einer sterilen orthopädischen Operation unterzieht, wo ist die Kontaminationsquelle und welche Risikofaktoren gibt es für den Chirurgen? Und gibt es einen Zusammenhang zwischen intraoperativer Kontamination und Infektion des Operationsfeldes (SSI)? Insgesamt 100 privat gehaltene Hunde, bei denen ein Eingriff am Kniegelenk vorgenommen wurden, nahmen an dieser hochinteressanten prospektiven klinischen Studie teil.

  • TRPM8-Agonist bei Hunden mit atopischer Dermatitis und pedalem Pruritus
  • `Shock index` zur Identifikation eines akuten Blutverlusts gesunder Hundemembers
  • Iridoziliaere Tumoren beim Hauskaninchen
  • Erfolgreiche konservative Therapie feliner pseudomembranöser Zystitidenmembers
  • Update zur hepatischen Fibrose beim Hundmembers
  • Serum-Ghrelin bei Katzen mit Hypersomatotropismusmembers
  • Fokale inflammatorische Myopathie der Zunge bei einem Nicht-Corgimembers
  • Osteosarkom im distalen Radius - verkürzen statt amputieren?members
  • Die Rolle Vektor-übertragener Erreger beim Perikarderguss des Hundesmembers
  • Ungewöhnliche Ursache von intermittierendem Niesen und unilateraler Epistaxismembers
  • Ungewöhnlicher Augentumor beim Kaninchenmembers
  • Häufigkeit histopathologischer Befunde bei hepatobiliären Erkrankungen von Katzenmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved