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Chronische Zwerchfellhernie bei Hund und Katze: Langzeiterfolge nach Operation
Zwerchfellhernien werden besonders nach Verkehrsunfällen oder anderen Traumata diagnostiziert, aber nicht selten erst Tage oder Wochen später. Wie sind dann die Aussichten bei chirurgischer Korrektur, und wie viele postoperative Rezidive gibt es? Damit beschäftigt sich diese retrospektive Studie aus Massachusetts an insgesamt 50 Hunde und Katzen, deren Zwerchfellhernien mehr als 2 Wochen vor der Operation bestanden.

Insgesamt 34 Hunde und 16 Katzen mit einer zum Operationszeitpunkt mehr als 2 Wochen bestehenden Zwerchfellhernie wurden in die Studie einbezogen und speziell ihre Langzeitprognose wurde überprüft.

Als häufigste klinische Symptome wurden bei den Tieren Dyspnoe und Vomitus genannt, allerdings zeigten auch zahlreiche Patienten eher unspezifische Symptome wie Anorexie, Lethargie und Gewichtsverlust.

Bei der radiologischen Untersuchung des Thorax wurden lediglich bei 66% der Tiere Hinweise auf eine Zwerchfellhernie gefunden, und häufig wurden andere zusätzliche bildgebende Verfahren zur Diagnostik oder Bestätigung der Verdachtsdiagnose benötigt.

36 der Zwerchfellhernien wurden mittels Laparatomie in der Linea alba operiert, 14 benötigten eine Kombination aus dieser Methode mit medianer Sternotomie.
Bei 14 Tieren war eine massive Adhäsion von Lunge oder Zwerchfell an die vorgefallenen Organe vorhanden, die getrennt werden mußte, um die Hernie verkleinern zu können. Bei 14 Tieren mußten Teilresektionen von Lunge, Leber oder Darm vorgenommen werden.
Sämtliche Hernien wurden primär vernäht, ohne Gewebe flaps oder Implantate.

Bei 21 Tieren kam es zu vorübergehenden Komplikationen in der postoperativen Phase, vor allem zum Pneumothorax. Die Mortalitätsrate betrug 14%.

34 Tiere (79%) konnten mit einer kompletten resolution ihrer klinischen Symptome nach Hause entlassen werden. Bei keinem von ihnen kam es auch während der Langzeitkontrolle zum Rezidiv. 9 Patienten konnten nicht weiter verfolgt werden.

Quelle: Anne C. Minihan, John Berg, Krista L. Evans (2004): Chronic Diaphragmatic Hernia in 34 Dogs and 16 Cats. In: Journal of the American Animal Hospital Association 40:51-63 (2004)






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KLEINTIERPRAXIS

TRPM8-Agonist bei Hunden mit atopischer Dermatitis und pedalem Pruritus

Die atopische Dermatitis (AD) benötigt eine multimodale Therapie und es besteht der Bedarf an wirksamen zusätzlichen Therapieoptionen. TRPM8- Agonisten sind dafür bekannt, den Juckreiz zu lindern, indem sie Kühlung induzieren.
Ziel dieser Untersuchung war eine Evaluierung der Wirksamkeit eines neuen TRPM8 Agonisten namens 1-diisopropylphosphorylheptane (Cryosim-1) bei atopischen Hunden.

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