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Juvenile Hyperthyreose bei der Katze
Daß die Hyperthyreose die häufigste Endokrinopathie bei der Katze darstellt, ist allgemein bekannt. Typische Altersgruppe sind mittelalte oder ältere Tiere. Doch auch bei Jungtieren sollte man diese Differentialdiagnose nicht völlig außer Acht lassen, wie dieser Fallbericht eindrucksvoll zeigt.

Ein acht Monate alter Kurzhaarkater wurde wegen chronischen Gewichtsverlusts, intermittierender Dyspnoe, chronischer Diarrhoe, Hyperaktivität und Schwäche vorgestellt. Ein Knoten der Schilddrüse war palpierbar, und Serum-Gesamt-Thyroxin- und 3,5,3’ Triiodothyronin-Spiegel waren erhöht.

Eine Hyperthyreose wurde diagnostiziert. eine unilaterale Thyroidektomie wurde durchgeführt und zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Therapie mit radioaktivem Iod.

Unter der letzteren Therapie verschwanden die klinischen Symptome, und das Tier entwickelte später die klinischen Symptome einer Hypothyreose.


Quelle: Jana M. Gordon, E. J. Ehrhart, D. D. Sisson, M. A. Jones (2003): Juvenile Hyperthyroidism in a Cat. In: Journal of the American Animal Hospital Association 39:67-71 (2003)




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KLEINTIERPRAXIS

Broccoli in der Tumortherapie beim Hund - eine neue Option?members
Eine hochinteressante Entdeckung wurde jüngst publiziert, die möglicherweise in der Krebstherapie beim Hund künftig eine Rolle spielen könnte: Sulforaphane (SFN) ist ein natürlich vorkommendes Isothiozynat aus dem Vorläufer Glucoraphanin (GFN), den manche Kreuzkräuter wie Broccoli produzieren. SFN kann über verschiedene Mechanismen Tumorwachstum supprimieren, beispielsweise über die Hemmung der Histon-Deacetylasen. 10 gesunden Hunden wurde in dieser Studie eine Dosis Broccoli-Supplement oral verabreicht und dann die genaue Absorption von SFN verfolgt. Hochinteressant!

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