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Cobalt-60 Radiotherapie bei Hunden mit nasalem Plattenepithelkarzinom
Plattenepithelkarzinome der Nase gehören zu den frustrierendsten Tumoren beim Hund: Sie sind höchst aggressiv, meist inoperabel und sprechen schlecht auf die herkömmlichen Chemotherapien an. Ist die Cobalt-60-Radiotherapie wirksamer? Leider nicht!

6 Hunde mit nasalem nichtkeratinisiertem Plattenepithelkarzinom wurden in dieser Studie untersucht, ihre Diagnose war histopathologisch abgesichert.
Alle Tiere erhielten eine Cobalt-60 Radiotherapie in einer Gesamtdosis von entweder 63 Gy oder 54 Gy.

Die Überlebenszeit reichte von 30 bis zu 330 Tagen, der Mittelwert lag bei 165 Tagen. Damit reagiert dieser Tumor auch nur wenig auf Radiotherapie.


Quelle: Stephanie Shank Correa, G. Neal Mauldin, Glenna E. Mauldin, Amiya K. Patnaik (2003): Efficacy of Cobalt-60 Radiation Therapy for the Treatment of Nasal Cavity Nonkeratinizing Squamous Cell Carcinoma in the Dog. In: Journal of the American Animal Hospital Association 39:86-89 (2003)



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KLEINTIERPRAXIS

Übertragung fäkaler Mikrobiota bei Welpen mit Parvovirosemembers
Nach wie vor ist Parvovirose bei Hunden verbreitet und Diarrhoe das häufigste Symptom. Natürlich ist eine unterstützende Therapie immens wichtig, doch trotz aller Bemühungen kommt es mitunter zu verlängerten Krankheitsverläufen und auch zu Todesfällen gerade bei jungen Welpen. Die Transplantation intestinaler bakterieller Mikrobiota (FMT) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zwar wenig appetitlichen, aber oft höchst effektiven Therapie bei unterschiedlichen Darmerkrankungen von Menschen und Tieren erwiesen. Wie sicher und wie wirksam ist sie bei Welpen mit einem akuten hämorrhagische-Diarrhoe-Syndrom bei Parvovirose?

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