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Ultraschall plus R
Zu diesem Ergebnis kommt eine interessante neuere Studie: Obwohl die gebräuchlichen Röntgenbilder bereits einen guten allgemeinen Überblick über die knöchernen Strukturen geben, bieten selbst Kontrastdarstellungen des Gastrointestinaltraktes häufig noch nicht genügende Informationen über die Weichteile.

Hier sollten dann dringend Ultraschalluntersuchungen erfolgen, die die parenchymale Textur innerer Organe genauer zeigen sowie freie Flüssigkeit in der Bauchhöhle nachweisen.

Nach dieser Studie ist die Kombination beider bildgebender Verfahren sowohl eine entscheidende Verbesserung der diagnostischen als auch der prognostischen Möglichkeiten in der aviären Medizin.

Sehr informative Fallbeispiele, die sinnvolle Kombination beider diagnostischer Verfahren sowie die Kombination mit einer Computertomographie in zwei Fällen runden diese extrem interessante Studie ab.

Nachzulesen ist sie unter http://public.fecava.org/pub/index.php?session=&main=6&sub=1&articleid=33


Quelle: www.fecava.org


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KLEINTIERPRAXIS

Amoxicillin-Clavulansäure bei Hunden mit hämorrhagischer Gastroenteritismembers
Jahrzehntelang gehörte die antibiotische Therapie oder `antibiotische Abdeckung` zur Standardtherapie der hämorrhagischen Gastroenteritis beim Hund. Im Zeitalter zunehmender Antibiotika-Resistenzen und besser beschriebenen Antibiotika-Nebenwirkungen stellt sich natürlich die Frage, ob diese Empfehlung wirklich noch zeitgemäß ist. Zumal ihre Notwendigkeit bislang bei hämorrhagischer Gastroenteritis (HGE) ohne Sepsis noch nicht wirklich belegt worden ist. Diese neue prospektive, Placebo-kontrollierte, verblindete Studie der LMU München sollte prüfen, ob eine Gabe von Amoxicillin-Clavulansäure bei HGE den klinischen Verlauf und die Resultate positiv beeinflussen kann - 60 Patienten nahmen teil.

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