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Feline systemische reaktive Angioendotheliomatose ? eine neue Katzenkrankheit?
So scheint es, denn die Erkrankung wurde bislang nur bei acht Katzen und bei ihnen postmortal diagnostiziert. Zu Lebzeiten äußerte sie sich unspezifisch mit Symptomen wie Dyspnoe, Lethargie und Anorexie. Ist sie vielleicht häufiger als gedacht?

Die feline systemische reaktive Angioendotheliomatose ist eine multisystemische intravaskuläre proliferative Erkrankung, die postmortal bei acht Katzen diagnostiziert wurde. Größtenteils starben die Tiere oder wurden wegen Dyspnoe, Lethargie und Anorexie euthanasiert.

Bei der mikroskopischen Untersuchung wurden okklusive intralumninäre Proliferationen von Spindelzellen in den kleinen Gefäßen gefunden. Das Herz war deutlich mitbetroffen, was eine mögliche myokardiale Dysfunktion als Krankheitsursache bei allen Katzen vermuten lässt.

Immunhistochemisch exprimierten die meisten intravaskulären Zellen von Willebrand-Faktor und eine kleinere Zahl Aktin der glatten Muskulatur, was mit einer gemischten Population aus Endothelzellen und Perizyten zu erklären wäre. Dies wiederum lässt eher auf einen reaktiven als auf einen neoplastischen Prozeß schließen.

4 Fälle einer ähnlichen felinen Gefäßerkrankung aus der Literatur wurden mit herangezogen. Deren Histopathologie ähnelt demr reaktiven Angioendotheliomatose des Menschen, einer benignen kutanen intravaskulären Reaktion mit Proliferation von Endothelzellen und Perizyten. Im Gegensatz dazu ist die Erkrankung der Katzen jedoch multisystemisch und tödlich.

Daher schlagen die Autoren die Bezeichnung „feline systemische reaktive Angioendotheliomatose“ für diese einzigartige idiopathische Erkrankung von Hauskatzen vor.


Quelle: R. N. Fuji, K. M. Patton, T. J. Steinbach, F. Y. Schulman, G. A. Bradley, T. T. Brown, E. A. Wilson and B. A. Summers (2005): Feline Systemic Reactive Angioendotheliomatosis: Eight Cases and Literature Review. In: Vet Pathol 42:608-617 (2005)







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KLEINTIERPRAXIS

Radiotherapie bei Sialocelen des Hundes
Unter Sialocele versteht man bekanntlich die Ansammlung von Speichel, der aus einer geschädigten Speicheldrüse oder deren Ausführungsgang ausgetreten und mit einem Granulationsgewebe umgeben ist. Die chirurgische Therapie gilt als Therapie der Wahl mit einer Rezidivrate von 5-14%. Doch Speicheldrüsengewebe reagiert auch sehr empfindlich auf Bestrahlung, und so liegt die Frage nahe, ob die Radiotherapie nicht eine ebenso gute Wahl sein könnte und wenn ja, mit welcher Startdosis man beginnen sollte.

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