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Eine Routineoperation in der Kleintierpraxis, die sehr häufig erforderlich ist: eine perineale Urethrostomie nach Penisamputation bei Katern mit FLUTD. Ist mit der anschließenden Futterumstellung nach Abheilen der Operationswunde alles in Ordnung? Nicht unbedingt, Langzeitkontrolle wird dringend empfohlen, so das Fazit dieser retrospektiven neuen Studie.

Bei 11 Katern mußte eine Revision des Urethra-Stomas erfolgen, weil es nach der perinealen Urethrostomie zu Strikturen gekommen war.

Bei 8 von ihnen zeigte sich bei dem Eingriff, daß die Bulbourethraldrüsen inadäquat abgesetzt worden waren, und bei 3 Tieren kam es zu Extravasation von Urin ins subcutane Gewebe.

Nach Revision des Stomas wurde eine Langzeitkontrolle bei 9 Katern durchgeführt. 8 von ihnen zeigten nach Auskunft der Besitzer keine Komplikationen nach der Revision.

Unmöglichkeit, die Amputation jenseits der Bulbourethraldrüsen durchzuführen, und inadäquate Apposition Mucosa-Haut waren die häufigsten Ursachen für die Ausbildung postoperativer Strikturen.

Die Revision des Stomas wurde nach einem Median von 71 Tagen nach der eigentlichen perinealen Urethrostomie erforderlich, woraus sich ableiten läßt, daß eine Langzeitkontrolle solcher Fälle unabdingbar ist.




Quelle: Heidi Phillips, David E. Holt (2006): Surgical Revision of the Urethral Stoma Following Perineal Urethrostomy in 11 Cats: (1998–2004). In: Journal of the American Animal Hospital Association 42:218-222 (2006)



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KLEINTIERPRAXIS

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