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Mutation des p-glycoproteins bei Epilepsie
Ein Alptraum für Tierärzte und Tierbesitzer gleichermaßen: ein Hund mit Epilepsie, die sich mitunter nur schwierig, vorübergehend oder gar nicht einstellen läßt. Nun fand das Forscherteam um Dr. Karen Munana von der North Carolina State University heraus, daß eine genetische Mutation des p-glycoproteins bei bestimmten Hütenhund-Rassen vorkommt - was möglicherweise Konsequenzen für die Therapie hat.

Zumindest für die Hunde, die nicht auf die `normale` Behandlung ansprechen, könnte diese Mutatiion eine Erklärung bedeuten - das Protein `pumpt` bestimmte Substanzen aus dem ZNS und funktioniert speziell bei Hütehunden oft nicht korrekt.

Ein Mangel in diesem Protein könnte eine Veränderung im Ansprechen auf Antiepileptika bedeuten, so die Theorie.

Liegt dieser Defekt, auch MDR 1-Gen-Defekt genannt, vor, ist die Rasse empfänglicher für die Nebenwirkungen von diversen Medikamenten, allerdings läge gerade hier die Chance bei der Therapie mit Antiepileptika, die dann einen höheren Spiegel im ZNS erreichen, wie vermutet wird.

Eine parallel laufende humanmedizinische Studie weist derzeit darauf hin, daß die Proteinpumpe zuviel des Medikaments aus dem ZNS herausbefördert und somit die Therapie wirkungslos mache, so Dr. Munana. Man darf gespannt auf die Ergebnisse der tiermedizinischen Studie sein...


Quelle: www.dvmnewsmagazine.com/dvm/


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