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Iatrogener Cushing bei Katzen
Ein iatrogener Cushing bei Katzen ist sehr viel schwieriger auszulösen als bei Hunden. Diese interessante Fallserie aus Taiwan stellt die häufigsten kutanen und extrakutanen Symptome zusammen, die dann zu erwarten wären...

12 Katzen mit der Anamnese von progressiven Hautveränderungen und einer Langzeit-Cortsionsbehandlung wurden retrospektiv ausgewertet.

Die extrakutanen Symptome bei den Katzen waren sehr variabel und reichten von Anorexie, Lethargie, Polydipsie, Polyurie und Atrophie der Muskulatur im Innenschenkelbereich.

Labordiagnostische Veränderungen bestanden in Leukozytose, erhöhte ALT und Hyperglykämie.

Ein transienter Diabetes mellitus als sekundäre Komplikation wurde bei vier Katzen diagnostiziert und eine transiente Hypothyreose wurde bei weiteren vier Katzen vermutet.

Die mittlere Zeit bis zur Regression der Veränderungen nach Absetzen der Corticosteroide betrug 4,9 Monate.



Quelle: Yu-Hsin Lien, Hui-Pi Huang, Pen-Heng Chang (2006): Iatrogenic Hyperadrenocorticism in 12 Cats. In: Journal of the American Animal Hospital Association 42:414-423 (2006)




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KLEINTIERPRAXIS

Übertragung fäkaler Mikrobiota bei Welpen mit Parvovirosemembers
Nach wie vor ist Parvovirose bei Hunden verbreitet und Diarrhoe das häufigste Symptom. Natürlich ist eine unterstützende Therapie immens wichtig, doch trotz aller Bemühungen kommt es mitunter zu verlängerten Krankheitsverläufen und auch zu Todesfällen gerade bei jungen Welpen. Die Transplantation intestinaler bakterieller Mikrobiota (FMT) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zwar wenig appetitlichen, aber oft höchst effektiven Therapie bei unterschiedlichen Darmerkrankungen von Menschen und Tieren erwiesen. Wie sicher und wie wirksam ist sie bei Welpen mit einem akuten hämorrhagische-Diarrhoe-Syndrom bei Parvovirose?

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