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Wie akkurat ist die Messung der K
Eine wichtige Frage, der noch verblüffend selten nachgegangen wurde. Dabei liegt sie auf der Hand: Wo mißt man am besten die Körpertemperatur bei Hunden, die Anästhesie-bedingt eine Hypothermie haben? `Klassisch` rektal, `aufwendig` in der Pulmonalarterie oder `blitzschnell` wie bei Kindern in der Ohrmuschel? Die Antworten sind hochinteressant!

Die Korrelation zwischen aurikulärer, rektaler oder in der Pulmonalarterie (PA) Temperatur bei hypothermen Hunden sollte in dieser prospektiven Studie an 8 unkastrierten weiblichen Versuchstieren (13.9–25.4 kg) geprüft werden.

Sie wurden anästhesiert um einen perkutan plazierten PA-Katheter zu positionieren. Die Anästhesie wurde dann fortgeführt, bis eine Körpertemperatur von 36.6°C (97.8°F) erreicht war.

Dann wurde die Anästhesie gestoppt und aurikulär und rektal die Temperatur alle 15 Minuten solange kontrolliert, bis die mittels PA kontrollierte Temperatur wieder 38.3°C (100.9°F) erreicht hatte.

Eine starke Korrelation wurde zwischen allen 3 Methoden der Temperaturmessung ermittelt (P<0.001; R≥0.846).

Keine statistischen Unterschiede bestnden zwischen den einzelnen Methoden bei der Ermittlung der Basaltemperatur, der Minimaltemperatur und der medianen erzielten Temperatur.

Allerdings lag der Maximalwert bei aurikulärer Messung mit 37.7±0.4°C oder 99.8±0.7°F geringfügig niedriger als der rektal bestimmte mit 38.3±0.3°C (100.9±0.5°F) und der mittels PA gemessene mit 38.3±0.3°C (100.9±0.5°F), d.h. P=0.001.

Es gibt also eine starke Korrelation zwischen den genannten Meßmethoden, so daß beispielsweise die aurikuläre Messung sich für die Kontrolle der Körpertemperatur in der Aufwachsphase bis zur Normothermie anbieten würde, selbst wenn sie geringfügig niedriger als die rektal oder mittels PA-Katheter ermittelten Werte ist.



Quelle: Southward, Emily S., Mann, F. A., Dodam, John & Wagner-Mann, Colette C. (2006): A comparison of auricular, rectal and pulmonary artery thermometry in dogs with anesthesia-induced hypothermia. In: Journal of Veterinary Emergency and Critical Care 16 (3), 172-175.




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KLEINTIERPRAXIS

Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
Zink ist bekanntlich essentiell für den Hautstoffwechsel, ein effektives Immunsystem und vieles mehr. Bei der caninen atopischen Dermatitis ist ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion ein wesentlicher Teil der Pathogenese. Ist eine Zink-Supplementierung möglicherweise geeignet, den Zustand von Patienten mit atopischer Dermatitis zu bessern? Um diese interessante Frage zu klären, wurde ein Produkt bestehend aus Zinkmethionin, essentiellen Fettsäuren (EFA) und Biotin (Zn Supplement) mit EFA und einem Biotinprodukt (Kontrolle) zur Behandlung der atopischen Dermatitis (CAD) des Hundes verglichen. Siebenundzwanzig Hunde in Privatbesitz mit chronischer CAD erhielten Cyclosporin oder Glukokortikoide und wurden in die Studie einbezogen.

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