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Infektionsgefahr durch Braun
Eine erschreckende Untersuchung ist gerade publiziert worden: Von 151 Braunülen, die Intensivpatienten in der `intensive care unit` gelegt und von deren Spitze anschließend Bakterienkulturen angelegt worden waren, war jede vierte mit Bakterien infiziert, in knapp der Hälfte mit Enterobacter spp. Welche Risikofaktoren gibt es?

Ziel dieser Untersuchung war es, die Häufigkeit positiver Bakterienkulturen und mögliche Risikofaktoren für eine bakterielle Kolonisation bei Hund und Katze abzuschätzen.

Von 151 Venenverweilkathetern wurden jeweils aerobe und anaerobe Bakterienkulturen angelegt, und 24.5% waren positiv.
Von ihnen wurde in 46.0% Enterobacter spp. angezüchtet.

Art der verwendeten Braunüle, Blutentnahme mittels Katheter, Art der intravenös verabreichten Substanten, Verweildauer der Braunüle, Komplikatonen durch den Verweilkatheter und der Krankheitsverlauf waren nicht mit einem erhöhten Risiko einer positiven Kultur von der Braunülenspitze assoziiert.


Quelle: Michelle L. Marsh-Ng, Derek P. Burney, Jennifer Garcia (2007): Surveillance of Infections Associated With Intravenous Catheters in Dogs and Cats in an Intensive Care Unit. In: Journal of the American Animal Hospital Association 43:13-20 (2007)




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KLEINTIERPRAXIS

Ungewöhnliche Ursache belastungsabhängiger Hämatemesis beim Hundmembers
Vorgestellt wurde der achtjährige American Staffordshire Terrier-Rüde mit den ungewöhnlichen Symptomen Hämatemesis und Ptyalismus, ausgelöst durch Belastung. Die klinische Untersuchung war ebenso unauffällig wie die Routine-Bluttests, Thoraxröntgen und Sonographie des Abdomens. Was nun?

  • Ex vivo Immunzelltherapie bei Hunden mit atopischer Dermatitis
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  • Modifizierte Technik einer temporären Tracheostomie beim Hundmembers
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