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Azathioprin zur Therapie von Perianalfisteln
Etwa 30 verschiedene Therapiemethoden werden bei den Perianalfisteln des Hundes beschrieben - in der Regel ein Indiz dafür, daß keine wirklich das `Patentrezept` darstellt. Derzeit gilt Cyclosporin A als erfolgversprechendste therapeutische Option - wäre Azathioprin eine kostengünstigere vergleichbare Alternative? Und läßt sich der Therapieerfolg auch mittels Lymphozyten-Blastogenese-Test bestimmen? Interessante Fragen und interessante Antworten!

14 Hunde mit Perianalfisteln wurden in diese prospektive klinische Studie einbezogen, die die Wirksamkeit von Langzeit-Azathiopringabe auf den klinischen Erfolg und dessen Korrelation mit einem Lymphozyten-Blastogenese-Test zu überprüfen.

Acht (57%) der Hunde zeigten eine komplette und einer of (7%) eine partielle Remission der Perianalfisteln. Bei fünf Tieren (36%) kam es zu keiner Wirkung.

Die resultate des Lymphozyten-Blastogenese-Tests korrelierten nicht mit dem Therapieerfolg.



Quelle: Kenneth R. Harkin, Dianne Phillips, Melinda Wilkerson (2007): Evaluation of Azathioprine on Lesion Severity and Lymphocyte Blastogenesis in Dogs With Perianal Fistulas. In: Journal of the American Animal Hospital Association 43:21-26 (2007)




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KLEINTIERPRAXIS

Brainsight neuronavigation system beim transsphenoidalen chirurgischen Zugangmembers
Nur wenige Zentren weltweit bieten überhaupt chirurgische Eingriffe an der Hypophyse des Hundes an, und diese Eingriffe sind begleitet von verhältnismäßig hoher perioperativer Mortalität. Ein großes Problem ist der transsphenoidale Zugang, insbesondere fehlerhafte Lokalisationen der Eckpunkte der rostralen (Tuberculum sellae) und der kaudalen (Dorsum sellae) Ränder der Sella turcica. Verbessert das Brainsight neuronavigation system den Zugang und reduziert die Risiken?

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