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Spinaler Dysraphismus bei einem neugeborenen Kalb
Ein interessanter Fallbericht aus der Großtierpraxis: Ein neugeborenes Kalb mit spinalem Dysraphismus ohne vertebralen Defekt oder Arthrogrypose.

Das 3 Tage alte Holstein-Friesen-Kalb wurde zunächst klinisch als Enzephalopathie diagnostiziert.

Die dystraphische Veränderung zeigte sich dann im Bereich zwischen dem 6. und 7. Halswirbel.

Mikroksopisch äußerte sie sich als Hydromyelie, Syringomyelie, Anomalie im Bereich der ventralen medianen Fissur, abnormem Verlauf der myelinierten Nervenfasern im Bereich der weßen Substanz und Fehlen des Zentralkanals infolge eines Entwicklungsdefekts der ependymalen Zellen.




Quelle: S. Ohfuji (1999): Spinal dysraphism in a newborn Holstein-Friesian calf. In: Veterinary Pathology, Vol 36, Issue 6 607-609,




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KLEINTIERPRAXIS

Update zu Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen
Wie häufig sind Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen, wie viele davon sind Antikoagulantien (`Rattengift`), wie wirksam ist eine gastrointestinale Dekontamination (GID) im letzteren Fall? Es gibt interessante Erkenntnisse dieser retrospektiven Studie mit knapp 150 betroffenen Tieren, manche davon enorm relevant für die tägliche Praxis: eine Bestimmung der PT 48 Stunden nach Giftaufnahme beispielsweise ist mit und ohne GID ein absolutes Muss und entscheidet über das weitere Vorgehen.

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