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`Franz
Australien gehört nicht zu den klassischen Herzwurm-endemischen Gebieten der Welt - weder für Dirofilaria immitis noch für Angiostrongylus vasorum, den `französischen Herzwurm`. England zweifellos auch nicht, und so ist diese Fallstudie doppelt ungewöhnlich...

Das Tier wurde wegen Husten und Tachypnoe vorgestellt.

Das erste Larvenstadium von Angiostrongylus vasorum wurde mittels Feinnadelbiopsie eines konsolidierten Lungenlappens nachgewiesen.

Auch die Auswanderung nach Baermann-Wetzel, die dann bei der Kotuntersuchung herangezogen wurde, wies L1 nach.

Der Patient wurde anschließend erfolgreich mit Fenbendazol (50 mg/kg 1x täglich über 10 Tage) therapiert.


Quelle: AI Tebb, VS Johnson, PJ Irwin (2007) :
Angiostrongylus vasorum (French heartworm) in a dog imported into Australia. In: Australian Veterinary Journal 85 (1-2), 23–28.



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KLEINTIERPRAXIS

Amoxicillin-Clavulansaeure bei Hunden mit haemorrhagischer Gastroenteritis
Jahrzehntelang gehörte die antibiotische Therapie oder `antibiotische Abdeckung` zur Standardtherapie der hämorrhagischen Gastroenteritis beim Hund. Im Zeitalter zunehmender Antibiotika-Resistenzen und besser beschriebenen Antibiotika-Nebenwirkungen stellt sich natürlich die Frage, ob diese Empfehlung wirklich noch zeitgemäß ist. Zumal ihre Notwendigkeit bislang bei hämorrhagischer Gastroenteritis (HGE) ohne Sepsis noch nicht wirklich belegt worden ist. Diese neue prospektive, Placebo-kontrollierte, verblindete Studie der LMU München sollte prüfen, ob eine Gabe von Amoxicillin-Clavulansäure bei HGE den klinischen Verlauf und die Resultate positiv beeinflussen kann - 60 Patienten nahmen teil.

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