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Vermutete Gro
Bei Menschen gar nicht so selten, beim Hund bislang kaum beschrieben: Infarkte des Großhirns - und ihre MRI-Bilder. Ursache der Vorstellung der Tiere waren akute zerebellovestibuläre Ausfälle...

Vier Tiere wurden im Long Island Veterinary Specialists (LIVS) mit dem Vorbericht akuter zerebellovestibulärer Symptome vorgestellt.

Alle Tiere wurden mit einer 0.5 T super-conducting Magna GE MRI unit untersucht und bei allen ein zerebellärer Infarkt vermutet.

Zusammen mit Anamnese, klinischer Untersuchung und MRI-bildern war man aich verhältnismäßig sicher, je nach Wunsch der Besitzer wurden weitere Diagnostik betrieben (3 Tiere) oder die Patienten euthanasiert (1 Tier). Die drei erstgenannten zeigten befriedigende Behandlungserfolge.

Die genauen MRI-Befunde werden im Artikel beschrieben und abgebildet.


Quelle: John C. Irwin, Curtis W. Dewey, Joseph D. Stefanacci (2007): Suspected cerebellar infarcts in 4 dogs. In: Journal of Veterinary Emergency and Critical Care 17 (3), 268¬Ė274.



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KLEINTIERPRAXIS

Amoxicillin-Clavulansaeure bei Hunden mit haemorrhagischer Gastroenteritis
Jahrzehntelang geh√∂rte die antibiotische Therapie oder `antibiotische Abdeckung` zur Standardtherapie der h√§morrhagischen Gastroenteritis beim Hund. Im Zeitalter zunehmender Antibiotika-Resistenzen und besser beschriebenen Antibiotika-Nebenwirkungen stellt sich nat√ľrlich die Frage, ob diese Empfehlung wirklich noch zeitgem√§√ü ist. Zumal ihre Notwendigkeit bislang bei h√§morrhagischer Gastroenteritis (HGE) ohne Sepsis noch nicht wirklich belegt worden ist. Diese neue prospektive, Placebo-kontrollierte, verblindete Studie der LMU M√ľnchen sollte pr√ľfen, ob eine Gabe von Amoxicillin-Clavulans√§ure bei HGE den klinischen Verlauf und die Resultate positiv beeinflussen kann - 60 Patienten nahmen teil.

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