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Fanconi-Syndrom beim Hund aufgrund akuter Kadmiumvergiftung
Das Fanconi-Syndrom (eine nicht-glykosämische Glukosurie mit Dysfunktion der proximalen Tubuli) bei Hunden ist wohlbekannt und kann verschiedene Ursachen haben. Eine davon, die im Zusammenhang mit Skandalen um bestimmte Futtermittel genannt wird, ist eine akute Kadmiumvergiftung. Wo kann die Quelle sein?

Ein Fanconi-Syndrom kann prinzipiell bei jeder Schwermetallvergiftung auftreten, besonders häufig allerdings bei akuter Kadmiumvergiftung.

Einen hohen Kadmiumgehalt weist vor allem die Leber auf, insbesondere die Leber von Pferden, in der gro√üe Mengen Kadmium akkumulieren k√∂nnen. Wird sie im √úberma√ü verzehrt - entweder weil sie gezielt verf√ľttert oder in bestimmten Hundefuttern bzw. Leckerli enthalten ist - kann es zur Intoxikation kommen. Speziell importierte Kauleckerli h√∂nnten eventuell betroffen sein.

Eine weitere Quelle sind chinesische Heilpflanzen, die Aristolochia spp. enthalten. Auch sie können ein Fanconi-Syndrom auslösen.


Quelle: www.promedmail.org


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KLEINTIERPRAXIS

Amoxicillin-Clavulansäure bei Hunden mit hämorrhagischer Gastroenteritismembers
Jahrzehntelang geh√∂rte die antibiotische Therapie oder `antibiotische Abdeckung` zur Standardtherapie der h√§morrhagischen Gastroenteritis beim Hund. Im Zeitalter zunehmender Antibiotika-Resistenzen und besser beschriebenen Antibiotika-Nebenwirkungen stellt sich nat√ľrlich die Frage, ob diese Empfehlung wirklich noch zeitgem√§√ü ist. Zumal ihre Notwendigkeit bislang bei h√§morrhagischer Gastroenteritis (HGE) ohne Sepsis noch nicht wirklich belegt worden ist. Diese neue prospektive, Placebo-kontrollierte, verblindete Studie der LMU M√ľnchen sollte pr√ľfen, ob eine Gabe von Amoxicillin-Clavulans√§ure bei HGE den klinischen Verlauf und die Resultate positiv beeinflussen kann - 60 Patienten nahmen teil.

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