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Fanconi-Syndrom beim Hund aufgrund akuter Kadmiumvergiftung
Das Fanconi-Syndrom (eine nicht-glykosämische Glukosurie mit Dysfunktion der proximalen Tubuli) bei Hunden ist wohlbekannt und kann verschiedene Ursachen haben. Eine davon, die im Zusammenhang mit Skandalen um bestimmte Futtermittel genannt wird, ist eine akute Kadmiumvergiftung. Wo kann die Quelle sein?

Ein Fanconi-Syndrom kann prinzipiell bei jeder Schwermetallvergiftung auftreten, besonders häufig allerdings bei akuter Kadmiumvergiftung.

Einen hohen Kadmiumgehalt weist vor allem die Leber auf, insbesondere die Leber von Pferden, in der große Mengen Kadmium akkumulieren können. Wird sie im Übermaß verzehrt - entweder weil sie gezielt verfüttert oder in bestimmten Hundefuttern bzw. Leckerli enthalten ist - kann es zur Intoxikation kommen. Speziell importierte Kauleckerli hönnten eventuell betroffen sein.

Eine weitere Quelle sind chinesische Heilpflanzen, die Aristolochia spp. enthalten. Auch sie können ein Fanconi-Syndrom auslösen.


Quelle: www.promedmail.org


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KLEINTIERPRAXIS

Broccoli in der Tumortherapie beim Hund - eine neue Option?
Eine hochinteressante Entdeckung wurde jüngst publiziert, die möglicherweise in der Krebstherapie beim Hund künftig eine Rolle spielen könnte: Sulforaphane (SFN) ist ein natürlich vorkommendes Isothiozynat aus dem Vorläufer Glucoraphanin (GFN), den manche Kreuzkräuter wie Broccoli produzieren. SFN kann über verschiedene Mechanismen Tumorwachstum supprimieren, beispielsweise über die Hemmung der Histon-Deacetylasen. 10 gesunden Hunden wurde in dieser Studie eine Dosis Broccoli-Supplement oral verabreicht und dann die genaue Absorption von SFN verfolgt. Hochinteressant!

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