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Femurluxation als Komplikation bei Tetanusinfektion (Fallbericht)
Im Gegensatz zu Menschen und Pferden gelten Hunde als verhältnismäßig wenig anfällig für Infektionen mit Clostridium tetani, und im Gegensatz zu diesen Spezies sind lokalisiert verlaufende Symptome recht häufig. Der Anfang des Fallberichts liest sich dementsprechend recht unspektakulär- ein Hund zeigt Muskelspasmen und den vielzitierten `Risus sardonicus`. Der weitere Verlauf ist spannender!

Ein vier Monate alter unkastrierter Border Collie wurde mit seit zwei Tagen andauernden Muskelspasmen und `Risus sardonicus` vorgestellt.

Die Diagnose `Tetanus` wurde gestellt und die Therapie mit Tetanus-Antitoxin, Antibiotika und unterstützender Therapie eingeleitet.

Als Kompikation trat eine Femurluxation auf, die mittels Femurkopfresektion therapiert werden mußte - die erste bislang beschriebene Gelenksluxation als Komplikation einer Tetanusinfektion beim Hund.


Quelle: M. A. Goldhammer, P. S. Chapman, J. M. Grierson: Coxofemoral luxation in a border collie as a complication of a Clostridium tetani infection. In: Journal of Small Animal Practice (OnlineEarly Articles).



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KLEINTIERPRAXIS

Radiotherapie bei Sialocelen des Hundes
Unter Sialocele versteht man bekanntlich die Ansammlung von Speichel, der aus einer geschädigten Speicheldrüse oder deren Ausführungsgang ausgetreten und mit einem Granulationsgewebe umgeben ist. Die chirurgische Therapie gilt als Therapie der Wahl mit einer Rezidivrate von 5-14%. Doch Speicheldrüsengewebe reagiert auch sehr empfindlich auf Bestrahlung, und so liegt die Frage nahe, ob die Radiotherapie nicht eine ebenso gute Wahl sein könnte und wenn ja, mit welcher Startdosis man beginnen sollte.

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