Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tier√§rzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vortr√§ge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinšr
Tiermedizin
  Vet-B√ľcher  
  G√ľnstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    F√ľr Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaŮol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Kleintierpraxis /     
 
Pyruvat-Kinase-Mangel bei Abessiniern und Somali-Katzen in Australien
Pyruvat-Kinase(PK)-Mangel bei Katzen ist eine schwerwiegende und heredit√§re Erkrankung, die bei bestimmten Rassen weit verbreitet ist und durch entsprechende Zuchtprogramme eradiziert werden soll. Doch wenn die Tiere klinisch unauff√§llig sind, ist es schwer, die Besitzer zu entsprechenden Tests zu motivieren. Wie h√§ufig ist der Defekt bei Abessiniern und Somali-Katzen? Zumindest f√ľr Australien kann man diese Frage nun beantworten...

Bei insgesamt 60 untersuchten Katzen wurde ein komplettes Blutbild einschlie√ülich Retikulozytenz√§hlung, ein DNA-PK Mutationstest und die Blutgruppenbestimmung durchgef√ľhrt.

36 der Katzen waren Abessinier, 24 Somalis, 37 waren weiblich und 23 männlich.

Bez√ľglich des mutierten PK-Allels waren 3 weibliche Somalis homozygot und betroffen (5%), 17 heterozygot und Ccarrier (28%) und 40 negativ (normal, 67%).

Eine Pedigree analysis ergab, dass die betroffenen und viele Carrier zahlreiche gemeinsame Vorfahren hatten.

2 der betroffenen Katzen hatten eine regenerative An√§mie und alle zeigten eine Retikulozytose all (64¬Ė390 √ó 109/L; P < 0.001 verglichen mit den normalen oder den Carrier-Katzen).

Der einzige anmnestische Hinweis war eine Lethargie bei allen betroffenen Tieren.

Eine der betroffenen Katzen wurde aufgrund von Anämie, Neutropenie, Anorexie und Gewichtsverlust 18 Monate nach dem Test euthanasiert.

Insgesamt betrug die Frequenz des mutierten Allels 0.19 (0.29 bei Somalis, 0.13 bei Abessiniern). Alle Katzen hatten die Blutgruppe A, was bei 12 Tieren die mittels kommerzieller Blutgruppenkarten ermittelte Blutgruppe AB korrigierte.

Demnach ist zumindest in Australien die Frequenz des mutierten PK-Allels hoch, auch wenn die Tiere klinisch keine Symptome einer Anämie zeigten.

Als Fazit kann Besitzern von Tieren dieser Rasse nur geraten werden, auf den PK-Allel-Defekt untersuchen zu lassen (insbesondere wenn ein Zuchteinsatz geplant ist) und auch die Blutgruppe ihrer Tiere erneut labordiagnostisch bestimmen zu lassen, wenn vorherige Tests mit Blutgruppenkarten die Gruppe AB ergeben hatten. Die weltweit bei Katzen dieser Rassen häufige Blutgruppe B scheint in Australien nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.



Quelle: VR Barrs, et al (2009): Erythrocytic pyruvate kinase deficiency and AB blood types in Australian Abyssinian and Somali cats. In: Australian Veterinary Journal
Volume 87 Issue 1-2, Pages 39 - 44




Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

KLEINTIERPRAXIS

Amoxicillin-Clavulansäure bei Hunden mit hämorrhagischer Gastroenteritismembers
Jahrzehntelang geh√∂rte die antibiotische Therapie oder `antibiotische Abdeckung` zur Standardtherapie der h√§morrhagischen Gastroenteritis beim Hund. Im Zeitalter zunehmender Antibiotika-Resistenzen und besser beschriebenen Antibiotika-Nebenwirkungen stellt sich nat√ľrlich die Frage, ob diese Empfehlung wirklich noch zeitgem√§√ü ist. Zumal ihre Notwendigkeit bislang bei h√§morrhagischer Gastroenteritis (HGE) ohne Sepsis noch nicht wirklich belegt worden ist. Diese neue prospektive, Placebo-kontrollierte, verblindete Studie der LMU M√ľnchen sollte pr√ľfen, ob eine Gabe von Amoxicillin-Clavulans√§ure bei HGE den klinischen Verlauf und die Resultate positiv beeinflussen kann - 60 Patienten nahmen teil.

  • Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
  • Perioperative Physiologie und Pathologie adip√∂ser Tieremembers
  • Behandlung allergischer Katzen mit subkutanen Ciclosporingabenmembers
  • Intestinale Leiomyositis als Ursache von Pseudo-Obstruktionenmembers
  • Prim√§re Stabilisierung bei Katzen mit Schwanzabrissmembers
  • Fettgehalt des Futters und intestinale Echogenit√§t bei gesunden Hundenmembers
  • Creatinin und Natrium als prognostische Faktoren bei akuter Pankreatitismembers
  • Endoskopische photodynamische Therapie bei rekurrierenden intranasalen Karzinomenmembers
  • Pr√§valenz der Chiari-like Malformation bei klinisch gesunden Hundenmembers
  • Erstbeschreibung einer Chiari-like Malformation bei der Katzemembers
  • Milzabszesse beim Pferd - Symptomatik, Therapie und Prognosemembers
  • CT als Diagnostikum bei Hunden mit Mittelohrerkrankungenmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved