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H
Wenn unkastrierte Hündinnen mit persistierender Blutung aus der Vulva vorgestellt werden, liegt der Verdacht auf eine Hämometra zweifellos nahe. Er sollte den Untersucher allerdings nicht zu vorschnellen Schlüssen verleiten und eine sorgfältige vaginoskopische Untersuchung vergessen lassen, denn auch dort können natürlich die Blutungsursachen zu finden sein. Ein lehrreicher Fallbericht!

Zwei junge Hündinnen wurden mit der Anamnese einer chronischen persistierenden vaginalen Hämorrhagie vorgestellt.

Letztendlich wurde eine Vaginoskopie durchgeführt, bei der blutende vaginale Zubildungen im Bereich der Papillae urethrae gefunden wurden.

Beide Hündinnen wurden mit Hilfe einer Episiotopie chirurgisch von den Neubildungen befreit und diese histologisch untersucht.

In beiden Fällen handelte es sich um ein Hämangiom, das nur mittels Vaginoskopie zu diagnostizieren war und bei dem zumindest in einem Fall die chirurgische Entfernung kurativ war.




Quelle: Jonathan M. Miller, Nicolaas E. Lambrechts, Robert A. Martin, D. P. Sponenberg, Molly Subasic (2008): Persistent Vulvar Hemorrhage Secondary to Vaginal Hemangioma in Dogs. In: Journal of the American Animal Hospital Association 44:86-89 (2008)




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KLEINTIERPRAXIS

Regulatorische T-Lymphozyten bei der caninen atopischen Dermatitismembers
Die Pathogenese der atopischen Dermatitis des Hundes (cAD) ist immunologisch durch eine Imbalance der T‐Zell Antwort charakterisiert. Die Mechanismen der Immunregulierung bei der cAD sind noch nicht völlig aufgeklärt. Ziel dieser Untersuchung war daher die Rolle der peripheren T Regulatory (Treg) Zellen und der mit ihnen einhergehenden Zytokine (TGF‐β und IL‐10) in einem experimentellen cAD Modell.

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