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Ehrlichiose nach j
Auch in Deutschland wird die Ehrlichiose, wenngleich auch nicht endemisch, zunehmend h√§ufiger diagnostiziert und auch therapiert. Sollte man gef√§hrdete Tiere j√§hrlich testen und je nach Ergebnis behandeln? Die Frage liegt umso n√§her, als es mittlerweile auch einen ELISA-Snap-Test f√ľr die Praxis gibt (SNAP 3Dx). Soll man in Abh√§ngigkeit von den Testergebnissen therapieren oder lieber nicht?

86 Hunde wurden aufgrund von positiven Resultaten auf Ehrlichia (E.) canis im SNAP 3Dx ausgewählt, um die klinische Relevanz einer jährlichen Scrrening-Testung zu ermitteln.

In der Immunfluoreszenz waren 72 (84%) der 86 Hunde seroreaktiv auf E. canis. Die Polymerase chain reaction (PCR) wies bei 12 (14%) Ehrlicha-DNA nach: 7 hatten E. canis, 4 E. ewingii, und einer eine Koinfektion mit E. chaffeensis und E. ewingii.

Eine Thrombozytopenie (<164,000 Thrombozyten/¬ĶL) wurde bei 28 (39%) von 72 Hunden nachgewiesen.

In dieser Studie wurde eine Thrombozytopenie häufig bei gesunden, Ehrlichia SNAP 3Dx-positiven Hunden nachgewiesen, während eine aktive Infektion nur selten mittels PCR bestätigt werden konnte.

Dementsprechend empfehlen die Autoren eine Therapie nur aufgrund des Screening-Testergebnisses nicht.


Quelle: Barbara C. Hegarty, Pedro Paulo Vissotto de Paiva Diniz, Julie M. Bradley, Leif Lorentzen, Edward Breitschwerdt (2009): Clinical Relevance of Annual Screening Using a Commercial Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (SNAP 3Dx) for Canine Ehrlichiosis. In: Journal of the American Animal Hospital Association 45:118-124 (2009)



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KLEINTIERPRAXIS

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