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Multiple unilaterale Inklusionszysten des Corneaepithels bei einem Hund (Fallbericht)
Dass durch ein Trauma Inklusionszysten des Hornhautepithels entstehen ist zwar selten, war aber bei der dreij√§hrigen kastrierten Labradorh√ľndin in diesem Fallbericht passiert. Kann man derartige Zysten so therapieren, dass bei diesem jungen Hund eine Restitution ad integrum zu erreichen ist?

Die Zysten wurden durch eine superfizielle Keratektomie entfernt, kombiniert mit einer Nickhautsch√ľrze.

Die entfernten Zysten wurden histologisch untersucht und erwiesen sich als echte Zysten, die mit mehrschichtigem Plattenepithel begrenzt waren, was zu einer Inklusion des Stromas des oberflächlichen Corneaepithels paßte.

Die H√ľndin erholte sich ohne irgendwelche Folgesch√§den, und auch nach sechs Monaten waren keine Rezidive zu verzeichnen.

Quelle: B. Simonazzi, M. Castania, V. Bosco†, C. Giudice, M. Rondena (2009): A case of multiple unilateral corneal epithelial inclusion cysts in a dog. In: Journal of Small Animal Practice
Volume 50 Issue 7, Pages 373 - 376




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KLEINTIERPRAXIS

Punktfoermige Retinablutungen und ihre haeufigsten Ursachen bei Hunden
Wenn beim Hund punktf√∂rmige Blutungen in der Retina (PRH) diagnostiziert werden, sollte sich unbedingt die Frage nach lokalen oder systemischen Erkrankungen als deren Ursache stellen. An welche Prim√§rerkrankungen insbesondere gedacht werden sollte, untersucht diese retrospektive Studie an 119 Augen von 83 Hunden mit PRH, definiert als ‚ȧ 1 Durchmesser des Discus opticus. Hunde mit anderen Erkrankungen des hinteren Segmentes wurden ausgeschlossen.

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