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Multiple unilaterale Inklusionszysten des Corneaepithels bei einem Hund (Fallbericht)
Dass durch ein Trauma Inklusionszysten des Hornhautepithels entstehen ist zwar selten, war aber bei der dreijährigen kastrierten Labradorhündin in diesem Fallbericht passiert. Kann man derartige Zysten so therapieren, dass bei diesem jungen Hund eine Restitution ad integrum zu erreichen ist?

Die Zysten wurden durch eine superfizielle Keratektomie entfernt, kombiniert mit einer Nickhautschürze.

Die entfernten Zysten wurden histologisch untersucht und erwiesen sich als echte Zysten, die mit mehrschichtigem Plattenepithel begrenzt waren, was zu einer Inklusion des Stromas des oberflächlichen Corneaepithels paßte.

Die Hündin erholte sich ohne irgendwelche Folgeschäden, und auch nach sechs Monaten waren keine Rezidive zu verzeichnen.

Quelle: B. Simonazzi, M. Castania, V. Bosco†, C. Giudice, M. Rondena (2009): A case of multiple unilateral corneal epithelial inclusion cysts in a dog. In: Journal of Small Animal Practice
Volume 50 Issue 7, Pages 373 - 376




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KLEINTIERPRAXIS

Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
Zink ist bekanntlich essentiell für den Hautstoffwechsel, ein effektives Immunsystem und vieles mehr. Bei der caninen atopischen Dermatitis ist ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion ein wesentlicher Teil der Pathogenese. Ist eine Zink-Supplementierung möglicherweise geeignet, den Zustand von Patienten mit atopischer Dermatitis zu bessern? Um diese interessante Frage zu klären, wurde ein Produkt bestehend aus Zinkmethionin, essentiellen Fettsäuren (EFA) und Biotin (Zn Supplement) mit EFA und einem Biotinprodukt (Kontrolle) zur Behandlung der atopischen Dermatitis (CAD) des Hundes verglichen. Siebenundzwanzig Hunde in Privatbesitz mit chronischer CAD erhielten Cyclosporin oder Glukokortikoide und wurden in die Studie einbezogen.

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