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Ungew
Zunächst klingt diese Fallbeschreibung nach einer ganz `normalen` primären Epilepsie bei einem Cavalier King Charles Spaniel: Die Hündin hatte mit sechs Monaten mit den Anfällen begonnen, und sie waren mit den normalen Antikonvulsiva zumindest über einen Zeitraum von 12 Monaten nur sehr schlecht zu kontrollieren. Das sollte zwar nachdenklich machen, doch die letztlich ermittelte Ursache war nicht unbedingt die oberste auf der Liste möglicher Differentialdiagnosen. Hier macht `Mitraten` Spaß!

Mittels entsprechender Laboruntersuchungen konnte letztlich ermittelt werden, dass die junge Hündin an einer organischen Azidurie litt, mit einer exzessiven Exkretion von Hexanoylglyzin.

Zum Zeitpunkt dieser Diagnose war die Patientin 20 Monate alt.

Zur Therapie mit Kaliumbromid und Phenobarbital wurde Levetiracetam hinzugefügt, was sowohl die rekurrierenden als auch die Cluster-Anfälle letztendlich unter Kontrolle brachte.




Quelle: Simon Platt, Yvonne L. McGrotty, Carley J. Abramson, Cornelis Jakobs (2007): Refractory Seizures Associated With an Organic Aciduria in a Dog. In: Journal of the American Animal Hospital Association 43:163-167 (2007)



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KLEINTIERPRAXIS

Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
Zink ist bekanntlich essentiell für den Hautstoffwechsel, ein effektives Immunsystem und vieles mehr. Bei der caninen atopischen Dermatitis ist ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion ein wesentlicher Teil der Pathogenese. Ist eine Zink-Supplementierung möglicherweise geeignet, den Zustand von Patienten mit atopischer Dermatitis zu bessern? Um diese interessante Frage zu klären, wurde ein Produkt bestehend aus Zinkmethionin, essentiellen Fettsäuren (EFA) und Biotin (Zn Supplement) mit EFA und einem Biotinprodukt (Kontrolle) zur Behandlung der atopischen Dermatitis (CAD) des Hundes verglichen. Siebenundzwanzig Hunde in Privatbesitz mit chronischer CAD erhielten Cyclosporin oder Glukokortikoide und wurden in die Studie einbezogen.

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