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Tamoxifen bei einem Sch
Einer der Alpträume von Tierbesitzern und Tierärzten: ein Deutscher Schäferhund, der mit einer sklerosierenden verkapselnden Peritonitis vorgestellt wird, nachdem sich zuvor ein Holzstock als Fremdkörper in die Bauchhöhle gebohrt hatte, chirurgisch entfernt und mit einer abdominalen Lavage nachbehandelt worden war. Doch was geschah danach?

Postoperativ entwickelte sich ein Peritonealerguß, der zunächst über einen Monat mit Methylprednisolon und danach noch mit einer zweiten chirurgischen Intervention samt Abdominallavage therapiert worden war. Auch eine dritte Operation, indiziert wegen Nahtdehiszenz, wurde noch durchgeführt, danach wurde mit der Tamoxifengabe oral begonnen.

binnen zweie Wochen besserte sich der Zustand des Hundes dramatisch, es gab zwei Monate später keine Flüssigkeit mehr im Abdomen, und die einzige offensichtliche Nebenwirkung bestand in einer Schwellung der Vulva.

Vom Menschen ist bekannt, dass eine sklerosierende enkapsulierende Peritonitis eine lebensbedrohliche Komplikation einer Peritonealdialyse darstellt. Die Kombination mit einer offenen Peritoneallavage und Tamoxifen scheint auch beim Hund erfolgversprechend zu sein.

Quelle: Etchepareborde, S., Heimann, M., Cohen-Solal, A. and Hamaide, A. (2010), Use of tamoxifen in a German shepherd dog with sclerosing encapsulating peritonitis. Journal of Small Animal Practice, 51: 649–653. doi: 10.1111/j.1748-5827.2010.00998.x




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KLEINTIERPRAXIS

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