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Pseudoaneurysma der Arteria radialis bei einer Maine Coon-Katze
Vorgestellt wurde der achtjährige kastrierte Maine Coon-Kater mit einem scheinbar unspektakulären Problem: einer fluktuierenden, indolenten, 3x1,5 cm großen subkutanen Schwellung im kraniomedialen Bereich des rechten Radius, aufgestreten etwa 40 Tage nach einem vermuteten Katzenbiss...

Die ultrasonographische und angiographische Untersuchung ergaben ein Pseudoaneurysma der A. radialis, das nach Ligatur des Gefäßes oberhalb der Veränderung chirurgisch entfernt wurde.

Das exzidierte Gewebe wies H√§morrhagien und Fibrin auf, umgeben von einer dicken fibr√∂sen Granulationskapsel von unterschiedlich differenzierten Fibroblasten und fokalen Bereichen von Entz√ľndungszellen (Lymphozyten, Plasmazellen, Makrophagen), was zu einem Pseudoaneurysma passte.

Die chirurgische Therapie war kurativ.

Quelle: Hall, J. L., Lee, K. C. L., Priestnall, S. and Lamb, C. R. (2011), Radial Artery Pseudoaneurysm in a Maine Coon Cat. Veterinary Surgery, 40: 861‚Äď864. doi: 10.1111/j.1532-950X.2011.00868.x




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KLEINTIERPRAXIS

Amoxicillin-Clavulansäure bei Hunden mit hämorrhagischer Gastroenteritismembers
Jahrzehntelang geh√∂rte die antibiotische Therapie oder `antibiotische Abdeckung` zur Standardtherapie der h√§morrhagischen Gastroenteritis beim Hund. Im Zeitalter zunehmender Antibiotika-Resistenzen und besser beschriebenen Antibiotika-Nebenwirkungen stellt sich nat√ľrlich die Frage, ob diese Empfehlung wirklich noch zeitgem√§√ü ist. Zumal ihre Notwendigkeit bislang bei h√§morrhagischer Gastroenteritis (HGE) ohne Sepsis noch nicht wirklich belegt worden ist. Diese neue prospektive, Placebo-kontrollierte, verblindete Studie der LMU M√ľnchen sollte pr√ľfen, ob eine Gabe von Amoxicillin-Clavulans√§ure bei HGE den klinischen Verlauf und die Resultate positiv beeinflussen kann - 60 Patienten nahmen teil.

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