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Die antimikrobielle Behandlung der Zukunft?
Die zunehmende antimikrobielle Resistenz stellt insofern eine Bedrohung dar, indem es auf kurz oder lang keine geeigneten Medikamente f√ľr gew√∂hnliche Infektionen mehr geben wird. In dieser Review werden viel versprechende Strategien f√ľr die Behandlung und die Kontrolle mikrobieller Krankheiten, mit der Betonung auf Staphylokokken-Infektion, untersucht. Folgender Beitrag gibt einen Einblick in die Alternativen zu Antibiotika, die in Zukunft wohl eine bedeutende Rolle spielen werden!

Die Fortschritte in der mikrobiellen Genomforschung stellen die Grundlage f√ľr viele neue Angriffspunkte f√ľr Antimikrobiotika dar. Darunter sind die Inhibition der mikrobiellen Effluxpumpen, die Unterbrechung oder Ableitung von Riboswitches, die den bakteriellen Metabolismus und die Metagenomik kontrollieren und die Analyse der Gene nicht kultivierbarer Organismen erm√∂glichen, von speziellem Interesse.

Es werden auch Fortschritte mit biologischen Systemen gemacht, wie die Verwendung antimikrobieller Peptide zur Krankheitskontrolle, wobei Mikroorganismen angegriffen werden und die Immunantwort moduliert wird, sowie die Verwendung von Bakteriophagen oder ihrer Lysine um Bakterien zu eliminieren.

Es gibt neue Möglichkeiten bei der Entwicklung der Zielgruppe der Vakzine und Immunglobulin-Aufbereitungen, welche auf dem fortgeschrittenen Wissen der mikrobiellen Physiologie und Immunregulation basieren.

Mit zunehmender Erkenntnis des Wertes der normalen Mikrobiotika bei der Modulation der Immunität und der Etablierung der Pathogene, kommt es auch zu einem zunehmenden Interesse die Mikrobiome der Säugetiere zu verstehen.

Es werden Strategien entwickelt, welche die normale Biozönose fördern oder erhalten, wie zum Beispiel die Verwendung von Probiotika. Es wird auch die Möglichkeit einer bakteriellen Interferenz reevaluiert.

Während diese neuen Möglichkeiten wahrscheinlich neue Methoden zur Krankheitskontrolle schaffen werden, werden sie jedoch in der nahen Zukunft nur wenige verwendbare Produkte liefern.

Die Notwendigkeit, vorhandene Wirkstoffe vorsichtig und basierend auf einer genauen Diagnose einzusetzen, strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten und Antimikrobiotika verantwortungsvoll einzusetzen, wird weiterhin bestehen bleiben.


Quelle: Lloyd, D. H. (2012), Alternatives to conventional antimicrobial drugs: a review of future prospects. Veterinary Dermatology, 23: 299‚Äďe60. doi: 10.1111/j.1365-3164.2012.01042.x




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KLEINTIERPRAXIS

Erstbeschreibung eines primären extrakranialen nasopharyngealen Meningioms bei einem Labradormembers
Der achtjährige Labrador Retriever wurde wegen eines wegen spezifischen Problems vorgestellt: inspiratorische Atemprobleme mit Stertor, was an zahlreiche Differentialdiagnosen denken lässt. Mittels Bildgebung wurde die Liste jedoch schnell eingeengt, denn in der Rhinoskopie und dem MRT fand sich eine nasopharyngeale Zubildung, die bis in den Nasopharynx reichte, aber nicht bis zu den Meningen. Sie war auf den T1- und den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens im Vergleich mit dem normalen Hirnparenchym und nahm signifikant Kontrastmittel auf. Was könnte dies sein?

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