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Ovarialtumor sechs Jahre nach Ovariohysterektomie
Wenn eine vermeintlich ovariohysterektomierte Hündin sechs Jahre später klinische Symptome eines persistierenden Östrus zeigt, liegt natürlich der Verdacht nahe, dass beide Ovarien nicht komplett entfernt wurden. Doch warum zeigt sich die Dauerläufigkeit erst jetzt? Die Antwort liegt nahe: weil es einen funktionalen Ovarialtumor gibt. Ein sehr lehrreicher Fallbericht insbesondere für Befürworter einer inkompletten Ovariohysterektomie.

Diagnostiziert wurde der Tumor mittels Sonographie, Provokationstests mit humanem Chorinogonadotropin und exploratorischer Laparatomie.

Zusätzlich hatte die Hündin klinisch die Symptome eines Hyperöstrogenismus gezeigt, insbesondere eine Myelosuppression und eine endokrin bedingte Alopezie.

Die chirurgische Entfernung des tumors, mehrere Bluttransfusionen und Antibiose führten zur Heilung.


Quelle: Pluhar GE, Memon MA, Wheaton LG (1995): Granulosa cell tumor in an ovariohysterectomized dog. In: J Am Vet Med Assoc. 1995 Oct 15;207(8):1063-5.




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KLEINTIERPRAXIS

Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
Zink ist bekanntlich essentiell für den Hautstoffwechsel, ein effektives Immunsystem und vieles mehr. Bei der caninen atopischen Dermatitis ist ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion ein wesentlicher Teil der Pathogenese. Ist eine Zink-Supplementierung möglicherweise geeignet, den Zustand von Patienten mit atopischer Dermatitis zu bessern? Um diese interessante Frage zu klären, wurde ein Produkt bestehend aus Zinkmethionin, essentiellen Fettsäuren (EFA) und Biotin (Zn Supplement) mit EFA und einem Biotinprodukt (Kontrolle) zur Behandlung der atopischen Dermatitis (CAD) des Hundes verglichen. Siebenundzwanzig Hunde in Privatbesitz mit chronischer CAD erhielten Cyclosporin oder Glukokortikoide und wurden in die Studie einbezogen.

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