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Pr
Chirodiscoides caviae ist die bekannteste Fellmilbe, die Meerschweinchen bef√§llt; der Befall ist in der Regel asymptomatisch. Es gibt keine publizierten Studien √ľber die Pr√§valenz dieser Milben bei Meerschweinchen in S√ľditalien. Ziel dieser Studie war es, die Pr√§valenz und die klinische Symptomatik eines C. caviae Befalls beim Meerschweinchen in S√ľditalien zu evaluieren.


Es wurden klinische Daten von Meerschweinchen aus der Zeit zwischen August 2012 und Juli 2013 retrospektiv evaluiert.

In dieser retrospektiven gematchten Fallkontrollstudie wurden die Karteien von Meerschweinchen mit Evidenz eines C. caviae Befalls ausgesucht.

Die Prävalenz eines C. caviae Befalls wurde evaluiert und die Variablen der Exponiertheit wurden mittels schrittweiser konditionierter Regressionsanalyse unter den Meerschweinchen mit und ohne Befall untersucht.

Meerschweinchen, die während derselben Zeit gesehen wurden, bei denen aber keine Diagnose von C. caviae gemacht worden war, wurden als Kontrolltiere inkludiert.

Die Prävalenz von C. caviae betrug 32% (42 von 131); 66,6% der betroffenen Meerschweinchen (28 von 42) kamen aus Tierhandlungen, während 28% (14 von 42) in Privatbesitz waren.

Einunddreißig Meerschweinchen (73,8%) waren asymptomatisch, während 11 (26.1%) klinische Symptome zeigten (Juckreiz, Alopezie, Erythem und Schuppenbildung).

Die am häufigsten betroffenen Stellen waren die Lumbosakralgegend (38 von 42).

Meerschweinchen in Tierhandlungen waren häufiger mit C. caviae befallen als Meerscheinchen im Privatbesitz (Odds Ratio/ Chancenverhältnis, 5,12; 95% Konfidenzintervall; 2,32-11,29; P<0,001).

Die Ergebnisse dieser Studie weisen auf eine hohe Pr√§valenz eines C. caviae Befalls bei Meerschweinchen in S√ľditalien hin.

Auf Chirodiscoides Milben sollten Meerschweinchen, vor allem jene aus Tierhandlungen, immer untersucht werden.


Quelle: d`Ovidio, D. and Santoro, D. (2014), Prevalence of fur mites (Chirodiscoides caviae) in pet guinea pigs (Cavia porcellus) in southern Italy. Veterinary Dermatology, 25: 135‚Äďe38. doi: 10.1111/vde.12110


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KLEINTIERPRAXIS

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