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Futterspezifische IgE- und IgG-Spiegel bei Hunden mit und ohne Hauter
Trotz kontroverser Daten √ľber ihre N√ľtzlichkeit und fehlender Berichte √ľber die Reproduzierbarkeit zwischen den Laboratorien, werden futter-spezifische Antik√∂rper im Serum h√§ufig in der Allgemeinpraxis analysiert und zur Diagnose einer vermeintlichen Futterallergie herangezogen. Diese soeben online publizierte Untersuchung diente der Bestimmung der √úbereinstimmung eines Testergebnisses zwischen zwei Laboratorien, sowie der Frequenz und des Ausma√ües der Reaktion auf Futter bei Hunden in verschiedenen Krankheitsstadien.





Food-specific serum IgE and IgG reactivity in dogs with and without skin disease: lack of correlation between laboratories

Es wurden Sera von acht Hunden mit einer kutanen Futtermittelunvertr√§glichkeit (Gruppe A), von 22 Hunden mit Nicht-Futter-induzierter atopischer Dermatitis (Gruppe B), von 30 mit einem allergischen/entz√ľndlichen Ph√§notyp (Gruppe C), von 12 mit unterschiedlichen Hauterkrankungen (Gruppe D) und von neun gesunden Hunden (Gruppe E) gewonnen.

Gepaarte Serumproben wurden zwei Laboratorien (A und B) zur Untersuchung von Futter-spezifischen IgE und IgG Antik√∂rpern √ľbermittelt.

Die Anzahl positiver IgE und IgG Tests durch jedes Labor in den Gruppen A, B, D und E waren vergleichbar (Gruppe C nicht inkludiert).

Ein signifikanter Unterschied beim Ausma√ü der Reaktivit√§t von IgE zwischen den Gruppen f√ľr jedes Allergen wurde nur bei Lamm festgestellt (Labor A, P = 0,003); die Reaktivit√§t auf Lamm √ľbertraf in Gruppe D die Gruppe E (P = 0,004), war aber zwischen allen anderen Gruppen vergleichbar.

Die √úbereinstimmung (kappa Statistik) zwischen den Tests der beiden Labors war ‚Äěm√§√üig‚Äú f√ľr ein Allergen (Kartoffel IgE), ‚Äěeinigerma√üen‚Äú f√ľr vier (Mais IgE, Reis IgE und IgG und Sojabohnen IgG), ‚Äěleicht‚Äú f√ľr acht (sechs IgE und zwei IgG) und ‚Äěschlecht‚Äú f√ľr die √ľbrigen sechs Antigene (drei IgE und drei IgG).

Die Vorhersagbarkeit dieser Labortests zur klinischen Verwendung erscheint fraglich, da sie weder mit den verschiedenen Krankheitsphasen korrelieren, noch diese voneinander unterscheiden lassen.


Quelle: Hardy, J. I., Hendricks, A., Loeffler, A., Chang, Y.-M., Verheyen, K. L., Garden, O. A. and Bond, R. (2014), Food-specific serum IgE and IgG reactivity in dogs with and without skin disease: lack of correlation between laboratories. Veterinary Dermatology. doi: 10.1111/vde.12137


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KLEINTIERPRAXIS

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Es gibt nur limitierte Information √ľber die Schwellenkonzentrationen (TCs) und die Proteinzusammensetzung von h√§ufigen Allergenextrakten f√ľr Hunde, die von verschiedenen Herstellern produziert werden. Ziel dieser Studie war eine Charakterisierung der Heterogenit√§t von Proteinen von Baum‚Äź, Gras‚Äź, Unkraut‚Äź und Milbenallergenen aus unterschiedlichen Chargen von Allergenextrakten und die Bestimmung der intradermalen TCs f√ľr gesunden Hunde bei Verwendung von Extrakten von zwei Herstellern.

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