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Plattenepithelkarzinome der Analbeutel bei drei Hunden
Tumoren der Analbeutel sind bei Hunden glücklicherweise eher selten und wenn sie vorkommen, handelt es sich vielfach um Karzinome. Bislang wurden nur fünf Fälle beschrieben, die allesamt reich chirurgisch therapiert wurden. Diese soeben online publizierte Studie beschreibt eine andere Therapie.

Bei den drei Hunden in diesem Fallbericht bestand die Therapie in der ausschließlichen Gabe des NSAID Meloxicam, bei der die Tiere bis zu sieben Monate überlebten.

Metastasen wurden nicht gefunden.

Zweifellos sollten auch die an dieser Lokalisation seltenen Plattenepithelkarzinome auf die Liste möglicher Differentialdiagnosen von Umfangsvermehrungen im Bereich der Analbeutel aufgenommen werden.



Quelle: Mellett, S., Verganti, S., Murphy, S. and Bowlt, K. (2014), Squamous cell carcinoma of the anal sacs in three dogs. Journal of Small Animal Practice. doi: 10.1111/jsap.12264


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KLEINTIERPRAXIS

Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
Zink ist bekanntlich essentiell für den Hautstoffwechsel, ein effektives Immunsystem und vieles mehr. Bei der caninen atopischen Dermatitis ist ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion ein wesentlicher Teil der Pathogenese. Ist eine Zink-Supplementierung möglicherweise geeignet, den Zustand von Patienten mit atopischer Dermatitis zu bessern? Um diese interessante Frage zu klären, wurde ein Produkt bestehend aus Zinkmethionin, essentiellen Fettsäuren (EFA) und Biotin (Zn Supplement) mit EFA und einem Biotinprodukt (Kontrolle) zur Behandlung der atopischen Dermatitis (CAD) des Hundes verglichen. Siebenundzwanzig Hunde in Privatbesitz mit chronischer CAD erhielten Cyclosporin oder Glukokortikoide und wurden in die Studie einbezogen.

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