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Low-level-Lasertherapie bei Hunden mit nichtentz
Die nichtentzündliche Alopezie (CNA) des Hundes ist eine heterogene Gruppe von Hauterkrankungen mit unterschiedlicher zugrundeliegender Pathogenese. Die therapeutische Herangehensweise ist eine Herausforderung und neue Behandlungsoptionen sind höchst willkommen. Diese neue Studie prüft die klinische Wirksamkeit von Low-Level Lasertherapie (LLLT) auf Haarwuchs bei CNA.

Sieben Hunde verschiedenen Alters, verschiedener Rassen und Geschlechter mit einer klinischen und histopathologischen Diagnose einer nichtentzündlichen Alopezie wurden eingeschlossen in die Studie.

Jeder der Hunde wurde zweimal wöchentlich maximal 2 Monate lang mit einem therapeutischen Laser behandelt, welcher die drei folgenden unterschiedlichen Wellenlängen produzierte, die gleichzeitig von 21 Stellen abgegeben wurden: 13x16 mW, 470nm; 4x50 mW, 685 nm; und 4x200 mW, 830 nm.

Die Fluenz betrug 3 J/cm2, die Frequenz 5 Hz, die Amplitude der bestrahlten Stelle betrug 25cm2 und die Applikationsdauer betrug 1,34 min.

Eine vorher bestimmte haarlose Stelle wurde nicht behandelt und diente als Kontrollstelle. Von einem Hund wurden nach der Behandlung,
Biopsien von behandelten und nicht behandelten Stellen zur histologischen Untersuchung der Haardichte und des Prozentanteils von behaarten und nicht behaarten Follikeln entnommen.

Am Ende der Studie war das Nachwachsen der Haare bei sechs von sieben Tieren deutlich verbessert und bei einem von sieben verbessert.

Morphometrisch bestand bei den behandelten Proben die Stelle zu 18% aus Haarfollikeln und zu 11% bei der unbehandelten (11%); die Haarfollikel betrugen (pro Stelle) 93% bei der behandelten Probe und nur 9% bei der Kontrollprobe.

Unsere klinischen und histologischen Ergebnisse zeigen vielversprechende Wirkungen des LLLT auf das Nachwachsen der Haare bei CNA. Weitere Studien, die die biologischen Mechanismen, die der Wirkung des LLLT auf den Haarfollikelzyklus zugrunde liegen, sind notwendig.



Quelle: Olivieri, L., Cavina, D., Radicchi, G., Miragliotta, V. and Abramo, F. (2014), Efficacy of low-level laser therapy on hair regrowth in dogs with noninflammatory alopecia: a pilot study. Veterinary Dermatology. doi: 10.1111/vde.12170


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KLEINTIERPRAXIS

Broccoli in der Tumortherapie beim Hund - eine neue Option?members
Eine hochinteressante Entdeckung wurde jüngst publiziert, die möglicherweise in der Krebstherapie beim Hund künftig eine Rolle spielen könnte: Sulforaphane (SFN) ist ein natürlich vorkommendes Isothiozynat aus dem Vorläufer Glucoraphanin (GFN), den manche Kreuzkräuter wie Broccoli produzieren. SFN kann über verschiedene Mechanismen Tumorwachstum supprimieren, beispielsweise über die Hemmung der Histon-Deacetylasen. 10 gesunden Hunden wurde in dieser Studie eine Dosis Broccoli-Supplement oral verabreicht und dann die genaue Absorption von SFN verfolgt. Hochinteressant!

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