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Neue chirurgische Technik einer autogenen Rekonstruktion der Brustwand
Ein zweijähriger Dobermann wird mit einem high-grade-Osteosarkom an der linken Brustwand vorgestellt. Operabel, doch bei der en bloc-Resektion müssten alleine sechs Rippen mit entfernt werden. Soll trotzdem operiert werden? Und wie schließt man einen derartigen Defekt? Eine chirurgische Meisterleistung!

Der verbleibende große und tiefe Defekt konnte natürlich nach der e bloc-Resektion nicht mehr mit einer Stiellappenplastik aus de Muskel geschlossen werden.

So entschied man sich, im kranialen Bereich einen Muskelflap vom M. latissimus dorsi und im kaudalen Bereich eine free graft von der Fascia thoracolumbaris zu verwenden, um den Defekt zu decken.

Der Heilungsverlauf war optimal, es kam zu keinerlei Abstossungsreaktionen oder postoperativen Komplikationen.

Einen free graft der Fscia thoracolumbaris sollte man durchaus als unterstützende Möglichkeit bei einer autogenen Brustwandrekonstruktion in Betracht ziehen.





Quelle: de Battisti, A., Polton, G., de Vries, M. and Friend, E. (2014), Chest wall reconstruction with latissimus dorsi and an autologous thoracolumbar fascia graft in a dog. Journal of Small Animal Practice. doi: 10.1111/jsap.12270


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KLEINTIERPRAXIS

Regulatorische T-Lymphozyten bei der caninen atopischen Dermatitismembers
Die Pathogenese der atopischen Dermatitis des Hundes (cAD) ist immunologisch durch eine Imbalance der T‐Zell Antwort charakterisiert. Die Mechanismen der Immunregulierung bei der cAD sind noch nicht völlig aufgeklärt. Ziel dieser Untersuchung war daher die Rolle der peripheren T Regulatory (Treg) Zellen und der mit ihnen einhergehenden Zytokine (TGF‐β und IL‐10) in einem experimentellen cAD Modell.

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